Sonntag | 27.05.2018 | 10:00

Gottesdienst - Trinitatis

4.-10. Juni 2018: 72. Greifswalder Bachwoche "MeMo"

Werke von Bach, Mendelssohn und Modeß werden aufgeführt.

Für das Festival Geistlicher Musik im Norden – die Greifswalder Bachwoche – wird 2018 zu einem Jahr des Abschieds: Nach einem Vierteljahrhundert unter seiner Künstlerischen Leitung gestaltet KMD Prof. Jochen A. Modeß zum letzten Mal eine Bachwoche. Im Herbst wird er in den Ruhestand eintreten.

„MeMo“, der Titel der 72. Greifswalder Bachwoche, steht einerseits für die Rückbesinnung auf das von Modeß geprägte Vierteljahrhundert. Andererseits für Felix Mendelssohn Bartholdy, als Komponist und als Förderer des Bach'schen Werkes.

Im Mittelpunkt werden Kompositionen mit Bearbeitungsbeziehungen stehen: Bachs Matthäus-Passion (BWV 244) in der Fassung, in der sie Mendelssohn nach langer Vergessenheit wieder bekanntmachte, auch Bachs Messe g-Moll, die Modeß im sogenannten „Parodieverfahren“ zu einer großen Messe erweitert hat sowie als Uraufführung Mendelssohns Oratorium „Christus: Erde, Hölle, Himmel“, das der Bachwochenleiter aus dem Oratorienfragment „Erde, Hölle und Himmel“ (MWV A 26) und weiteren Kompositionen Mendelssohns zusammengestellt hat.

Weitere große Konzerte sind die Wiederaufführung der „Caspar-David-Friedrich-Nacht“, einer Modeß-Komposition zu 24 Bildern des größten Sohns der Stadt, ein Bach-Mozart-Mendelssohn-Oratorienkonzert, u.a. mit Bachs Himmelfahrts-Oratorium, ein Sinfonie-Konzert, u.a. mit Bachs Violinkonzert E-Dur und der Italienischen Sinfonie von Mendelssohn sowie ein Motetten-Konzert mit Werken Bachs und Mendelssohns. Bachkantaten werden in den täglichen „Geistlichen Morgenmusiken“ und im Festgottesdienst aufgeführt, und die traditionellen mitternächtlichen Orgelmusiken im Dom bieten über die ganze Bachwoche hinweg Mendelssohns Orgelsonaten.

Reinhard Lampe

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Willkommen bei der Evangelischen Kirchengemeinde St. Nikolai in Greifswald

Die mittelalterliche Backsteingotikkirche überragt mit ihrem fast 100 Meter hohen Turm die Hansestadt Greifswald. Von seiner Aussichtsgalerie aus hat man einen eindrucksvollen Blick über die Altstadt bis hin zur Insel Rügen.

Mit ihrer ca. 1.200 Menschen zählenden Gemeinde ist St. Nikolai eine typische Innenstadtgemeinde. Das Gemeindegebiet zieht sich wie ein Handtuch quer über das Stadtgebiet - zur einen Seite die Gemeinde St. Jacobi und zur anderen Seite die Gemeinde St. Marien. Die sonntäglichen Gottesdienste im Dom und die vielschichtigen kirchlichen Veranstaltungen ziehen neben der Gemeinde zahlreiche Gäste von außerhalb an.

St. Nikolai ist eine Kirche mit großer Vergangenheit, lebendiger Gegenwart und ein Ort aktueller Kirchenmusik.

Bereits um die Mitte des 13. Jahrhunderts begann man mit dem Kirchenbau und vergrößerte noch während der Bauzeit im 14. Jahrhundert die Hallenkirche zu einer Basilika. 1456 fand in der Kirche die Gründung der Greifswalder Universität statt, heute sind es Immatrikulationsfeiern, akademische Ehrungen und Universitätsgottesdienste.

In der Wendezeit war der Dom St. Nikolai ein Ort, wo Menschen Kraft und Hoffnung für die Umgestaltung der Gesellschaft schöpften.